Wenn du heute eine neue Prepaid-Karte bestellst oder ein aktuelles Smartphone kaufst, begegnet dir fast immer die Nano-SIM-Karte. Sie ist das kleinste physische Format einer SIM-Karte und hat die Mobilfunkwelt seit ihrer Einführung revolutioniert, indem sie wertvollen Platz im Inneren der Geräte geschaffen hat.

In diesem Lexikon-Beitrag erfährst du alles über die Maße, die Kompatibilität und was du beim Einlegen beachten musst.
Was ist eine Nano-SIM?
Die Nano-SIM (auch bekannt als 4FF oder 4th Form Factor) ist die vierte Generation der SIM-Karten. Sie wurde 2012 eingeführt und ist im Vergleich zu ihren Vorgängern (Mini und Micro) extrem geschrumpft. Tatsächlich besteht eine Nano-SIM fast nur noch aus dem goldenen Kontakt-Chip – der Kunststoffrand wurde auf ein Minimum reduziert.
Maße und technische Daten
Um den Platzbedarf im Smartphone so gering wie möglich zu halten, wurden die Maße der Nano-SIM streng standardisiert:
- Breite: 12,3 mm
- Höhe: 8,8 mm
- Dicke: 0,67 mm (sie ist damit etwas dünner als Micro-SIM-Karten)
Trotz ihrer geringen Größe bietet sie die gleiche Speicherkapazität und Funktionalität wie die größeren Varianten.
Kompatibilität: Passt sie in mein Handy?
Im Jahr 2026 ist die Nano-SIM der Standard für alle Smartphones mit physischem SIM-Slot (z. B. aktuelle iPhone-, Samsung Galaxy- oder Google Pixel-Modelle).
Wichtig für Gratissimo-Nutzer: Wenn du eine kostenlose SIM-Karte über unsere Seite bestellst, erhältst du in 99 % der Fälle eine sogenannte Triple-SIM. Das bedeutet, dass die Nano-SIM bereits als kleinster Teil in einem Plastikrahmen vorperforiert ist. Du kannst sie einfach mit leichtem Druck herauslösen.
Expertentipp: Solltest du noch ein sehr altes Handy besitzen, das eine größere SIM benötigt, kannst du die Nano-SIM mithilfe eines SIM-Adapters wieder vergrößern.
Nano-SIM vs. eSIM
Obwohl die Nano-SIM 2026 noch weit verbreitet ist, bekommt sie starke Konkurrenz durch die eSIM. Viele moderne Top-Smartphones besitzen mittlerweile gar keinen physischen Einschub mehr oder nutzen die Nano-SIM nur noch als Zweitplatz neben der digitalen eSIM.
Richtiges Einlegen: Worauf musst du achten?
Da die Nano-SIM so klein ist, ist sie etwas empfindlicher in der Handhabung:
- Die Ecke beachten: Eine Ecke der Karte ist abgeschrägt. Diese „Nase“ sorgt dafür, dass du die Karte nur in einer richtigen Position in den SIM-Schlitten deines Handys legen kannst.
- Sauberkeit: Berühre die goldenen Kontakte nach Möglichkeit nicht zu stark mit den Fingern, um Fettrückstände zu vermeiden, die den Empfang stören könnten.
- Keine Gewalt: Wenn der SIM-Schlitten nicht leicht in das Handy gleitet, sitzt die Nano-SIM wahrscheinlich nicht flach genug im Rahmen. Drücke niemals mit Gewalt!
Fazit der Redaktion
Die Nano-SIM-Karte ist das „Arbeitstier“ des modernen Mobilfunks. Sie ist klein, effizient und mit fast jedem Gerät der letzten 10 Jahre kompatibel. Wenn du eine Freikarte bestellst, musst du dir wegen der Größe meist keine Sorgen machen, da das Triple-SIM-Format sicherstellt, dass du immer die passende Nano-SIM parat hast.